Kontakt – Beratung – Hilfe
die Sozialstation geht im „Eichholz“ neue Wege.
Das Beratungs- und Hilfesystem in unserem Land ist meist so aufgebaut, dass Menschen bei Fragen und Problemen immer von sich aus irgendwelche Stellen aufsuchen müssen. Immer wieder kommt es vor, dass diese Schritte nicht gegangen werden, weil es zu mühsam ist oder weil der Bedarf oder die Notwendigkeit schlicht nicht gesehen werden. Auf diese Weise entstehen dann immer wieder häusliche oder persönliche Situationen, die ziemlich verfahren sind und nur mit hohem Aufwand geklärt werden können. Tragisch ist, wenn diese Hilfe oder Unterstützung gar nicht und somit zu spät kommt.
Die Sozialstation Sindelfingen und die Wohnstätten Sindelfingen GmbH haben diese defizitäre Situation erkannt und ab Januar 2009 speziell für das Wohngebiet „Eichholz“ eine neue Stelle geschaffen und diese mit Frau Ute Freund besetzt. Frau Freund ist Sozialarbeiterin und hat ihr Büro im Gebäude Theodor-Heuss-Straße 109.
Frau Freund hat insbesondere die Aufgabe, die Menschen im „Eichholz“ zunächst kennen zu lernen. Beziehungen sollen aufgebaut und vertrauensbildende Maßnahmen geschaffen werden. Frau Freund soll sich um die Menschen kümmern – unabhängig davon, welche Art von Problemen vorliegen. Der Fokus liegt nicht nur auf der häuslichen Pflege, sondern soll das ganze Spektrum des Alltags abdecken. Frau Freund wird „Kümmerer“ im „Eichholz“ sein.
Ziel soll immer sein, dass Menschen so lange wie möglich in der der angestammten Wohnung bleiben können. Wenn dies mal schwer fällt, können gemeinsam nachbarschaftliche Strukturen im Sinne eines sozialen Netzwerkes aufgebaut werden. Wenn mehr Begleitung oder Hilfe notwendig ist, kann individuell beraten und auch professionell geholfen werden.
Dabei soll nichts übergestülpt oder aufgesetzt werden – Hilfe und Unterstützung geschieht nur dann, wenn dies auch gewünscht und notwendig ist. Bei allem geht es um die Beibehaltung und Erhöhung der Lebensqualität der Menschen im „Eichholz“, die hier schon viele Jahre und Jahrzehnte leben.
Eine solche Arbeit kann nur geleistet werden, wenn eine enge Verflechtung mit den vorhandenen Strukturen gelebt wird. Gute Kontakte zu den Wohnstätten Sindelfingen GmbH, zur Quartiersarbeit, zur Stadtverwaltung, zur IAV-Stelle oder zu den Kirchengemeinden und zum Frohen Alter bilden die Basis für ein vernetztes Denken.
Eine kleine Bitte:
Frau Freund wird Ihnen im „Eichholz“ immer wieder begegnen. Sprechen Sie sie an, wenn Sie Fragen haben, wenn Sie wissen, dass jemand Hilfe braucht.
Gemeinsam kann dieses Projekt gelingen und somit einen wertvollen Beitrag zum Wohle aller Menschen und Altersgruppen leisten.
Rolf Schneider
Geschäftsführer
Ökum. Sozialstation Sindelfingen
Die Sozialstation Sindelfingen und die Wohnstätten Sindelfingen GmbH haben diese defizitäre Situation erkannt und ab Januar 2009 speziell für das Wohngebiet „Eichholz“ eine neue Stelle geschaffen und diese mit Frau Ute Freund besetzt. Frau Freund ist Sozialarbeiterin und hat ihr Büro im Gebäude Theodor-Heuss-Straße 109.
Frau Freund hat insbesondere die Aufgabe, die Menschen im „Eichholz“ zunächst kennen zu lernen. Beziehungen sollen aufgebaut und vertrauensbildende Maßnahmen geschaffen werden. Frau Freund soll sich um die Menschen kümmern – unabhängig davon, welche Art von Problemen vorliegen. Der Fokus liegt nicht nur auf der häuslichen Pflege, sondern soll das ganze Spektrum des Alltags abdecken. Frau Freund wird „Kümmerer“ im „Eichholz“ sein.
Ziel soll immer sein, dass Menschen so lange wie möglich in der der angestammten Wohnung bleiben können. Wenn dies mal schwer fällt, können gemeinsam nachbarschaftliche Strukturen im Sinne eines sozialen Netzwerkes aufgebaut werden. Wenn mehr Begleitung oder Hilfe notwendig ist, kann individuell beraten und auch professionell geholfen werden.
Dabei soll nichts übergestülpt oder aufgesetzt werden – Hilfe und Unterstützung geschieht nur dann, wenn dies auch gewünscht und notwendig ist. Bei allem geht es um die Beibehaltung und Erhöhung der Lebensqualität der Menschen im „Eichholz“, die hier schon viele Jahre und Jahrzehnte leben.
Eine solche Arbeit kann nur geleistet werden, wenn eine enge Verflechtung mit den vorhandenen Strukturen gelebt wird. Gute Kontakte zu den Wohnstätten Sindelfingen GmbH, zur Quartiersarbeit, zur Stadtverwaltung, zur IAV-Stelle oder zu den Kirchengemeinden und zum Frohen Alter bilden die Basis für ein vernetztes Denken.
Eine kleine Bitte:
Frau Freund wird Ihnen im „Eichholz“ immer wieder begegnen. Sprechen Sie sie an, wenn Sie Fragen haben, wenn Sie wissen, dass jemand Hilfe braucht.
Gemeinsam kann dieses Projekt gelingen und somit einen wertvollen Beitrag zum Wohle aller Menschen und Altersgruppen leisten.
Rolf Schneider
Geschäftsführer
Ökum. Sozialstation Sindelfingen
Aktivitäten der Ökumenischen Sozialstation Sindelfingen
Installation einer Stelle (50 %) im Sinne einer „aufsuchenden Sozialarbeit“ mit folgenden Aufgabenschwerpunkten:- Besuchsdienste mit Einzelberatung und individuelle Bedarfsermittlung
- Schaffung vertrauensbildender Maßnahmen
- Kennenlernen von Bedürfnissen allgemein
- Bildung eines sozialen Netzwerkes (Nachbarn helfen Nachbarn)
- Arbeitsvermittlung im Quartier (Dienstleistungen werden durch Menschen aus dem Quartier im Quartier erbracht) durch die Moderation der Sozialstation
- Bedarfsklärung für weiterführende Maßnahmen im Hinblick auf das Gesamtkonzept in Zusammenarbeit mit der Quartiersarbeit
- Ermittlung von Angebotsdefiziten
- Klärung von Beratungs-, Gesprächs- und Seelsorgebedarf
- Vermittlung in vorhandene Angebote – z.B. der freien Träger, Kommune oder Kirchengemeinden
- Weiterentwicklung des Konzeptes Eichholz im Hinblick auf ein sicheres und selbstbestimmtes Leben im Quartier